Wegsehen schĂŒtzt die Gewalt.
Hinschauen kann Leben verÀndern.
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Die Adresse âRosenstraĂe 8aâ ist frei erfunden und doch erschreckend real. Sie steht stellvertretend fĂŒr unzĂ€hlige Orte in unseren StĂ€dten und Gemeinden, an denen hĂ€usliche Gewalt stattfindet.
HĂ€usliche Gewalt hat viele Gesichter. Sie zeigt sich nicht immer laut oder sichtbar. Oft wirkt sie schleichend, kontrollierend, entwertend. Sie betrifft Menschen unabhĂ€ngig von Alter, Geschlecht, sozialem Status, Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Nach wie vor sind vor allem Frauen und Kinder betroffen. Die Hausnummer 8a ist daher kein Zufall, sondern ein bewusst gewĂ€hlter Hinweis auf § 8a SGB VIII â den Schutzauftrag bei KindeswohlgefĂ€hrdung.
Die Ausstellung setzt genau hier an. Sie informiert, sensibilisiert und macht sichtbar, was hĂ€ufig verborgen bleibt. Sie lĂ€dt dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und sich mit den unterschiedlichen Facetten hĂ€uslicher Gewalt auseinanderzusetzen â ohne zu ĂŒberfordern, ohne zu beschuldigen, aber mit klarer Haltung.
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Die interaktive Dauerausstellung des Vereins Frauen helfen Frauen Ortenau e.V. macht hĂ€usliche Gewalt in einer nachgestellten Wohnung sichtbar und spĂŒrbar. Eine Wohnung, in der gelebt und gelacht wird â und in der Gewalt geschieht. Mitten unter uns. Nicht am Rand der Gesellschaft. Und nicht als private Angelegenheit.
HÀusliche Gewalt hat viele Gesichter. Sie zeigt sich nicht immer laut oder sichtbar. Oft wirkt sie schleichend, kontrollierend, entwertend. Sie betrifft Menschen unabhÀngig von Alter, Geschlecht, sozialem Status, Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Nach wie vor sind vor allem Frauen und Kinder betroffen. Die Ausstellung setzt genau hier an. Sie informiert, sensibilisiert und macht sichtbar, was hÀufig verborgen bleibt. Die in der Ausstellung erzÀhlten Geschichten beruhen auf realen Erfahrungen betroffener Frauen.
Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet. Besucher:innen können sich frei durch die RÀume bewegen und entdecken dort Hinweise auf hÀusliche Gewalt.
Viele dieser Hinweise sind in Form von QR-Codes. Durch das Scannen der Codes mit dem eigenen Smartphone oder mithilfe unserer Audioguides erhalten sie weiterfĂŒhrende Informationen zu den einzelnen Stationen. Die Inhalte können wahlweise als Audiodatei angehört oder in Textform gelesen werden. So kann jede Person selbst entscheiden, in welchem Tempo und auf welche Weise sie sich mit den Themen auseinandersetzen möchte.
WĂ€hrend der gesamten Ausstellungszeit stehen zwei Ansprechpartnerinnen von Frauen helfen Frauen Ortenau e. V. vor Ort zur VerfĂŒgung. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, sich fĂŒr ein persönliches BeratungsgesprĂ€ch zurĂŒckzuziehen.
Zudem bieten die groĂzĂŒgigen AusstellungsrĂ€ume ausreichend Raum, um innezuhalten und die EindrĂŒcke in Ruhe wirken zu lassen.
Die Ausstellung macht sichtbar, was oft verborgen bleibt, und rĂ€umt mit Stigmata und Mythen auf â darunter die Annahme, hĂ€usliche Gewalt sei ein RandphĂ€nomen oder auf bestimmte Gruppen begrenzt.
Die Dauerausstellung „RosenstraĂe 8a“Â kann im Rahmen von Gruppenbesuchen erlebt werden.
Gerne vereinbaren wir individuelle Termine fĂŒr Gruppen ab 5 Personen.
Das empfohlene Mindestalter betrÀgt 15 Jahre. Schulklassen, Vereine und Fachgruppen sind herzlich willkommen.
FĂŒr die Terminvereinbarung genĂŒgt eine kurze E-Mail anÂ
rosenstrasse@fhf-ortenau.de mit Ihrem Wunschtermin und der Anzahl der teilnehmenden Personen.
Bitte bringen Sie ein geladenes Smartphone mit, da die Ausstellungshinweise per QR-Code abrufbar sind.
Da die Inhalte auf Wunsch auch als Audiodateien angehört werden können, sind Kopfhörer dafĂŒr empfehlenswert.
FĂŒr den Besuch der Ausstellung sollten Sie etwa 90 bis 120 Minuten einplanen.
Mittwoch, 25. November 13:00 BIS 17:00 UHR
In dieser Zeit können Sie ohne Anmeldung die RosenstraĂe 8a besuchen.Â
© RosenstraĂe 8a